Holger Schirnhofer's private Blog


30. August 2010

Mörbisch am See, Seefestspiele

Category: Bühne,Fotobeschreibung – Holger Schirnhofer – 01:12

Auf der Fahrt nach Mörbisch fällt bei St. Margarethen auf, dass es hier noch eine zweite großangelegte Freiluftbühne gibt. Der Römersteinbruch in St. Margarethen mit durchschnittlich gut 4500 Besuchern je Opern- Vorstellung, und die Seebühne in Mörbisch mit sechstausend Plätzen an der frischen Seeluft. Aufgrund des Schilfgürtels und der Berge lassen die beiden Orte nur 2 Zufahrten zu. Eine zur Grenze nach Ungarn, und  die andere über Rust und St. Margarethen Richtung Österreich. Es zwängen sich so an einem Vorstellungsabend mehrere Tausend Autos durch die kleinen Dörfer.
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Die Platzordner, Security und Polizei regeln aber alles genau. Während Mörbisch um 23:30 Uhr endet, hat St. Margarethen 20 Minuten länger Pause, so werden in einer Knappen Stunde Zufahrt und Abfahrt ohne Stau geregelt. Zugegeben, wir konnten am Nachmittag noch bei der Ausfahrt parken, aber auch wir fuhren schon in einer Kolonne nachhause.

Meine Bilder der Storchnester in Rust löschte ich in der Eile, Platzmangel auf meinem Blackberry. Grml. Naja was solls – Mörbisch in Bildern:

IMG00689-20100829-1804Das Gelände der Seefestspiele Mörbisch am Neusiedlersee. Links die Zuschauertribühne, die kleinen Türme sind Licht/Tonmasten und in Tiefrot das Bühnenbild – auch als Insel weiter im Wasser (Feuerwerk).

IMG00685-20100829-1758_stitchDer Neusiedlersee Blick nach NN-W.

IMG00694-20100829-2003_stitch6000 Plätze –  links gehts auch nochmal so weit nach oben.

Und hier die Bühnenbilder:
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Am folgenden Bild ganz rechts im Bild Christoph – ein Freund hat eine Statistenrolle angenommen. Eigentlich der einzige Grund neben dem Spektakel mir die Handlung einer Operette anzutun. Immerhin mit einem spannenden Hintergrund. Der Zarewitsch. Christoph spielt 4 Rollen, vom Schuputzer bis zum halben Liebespaar, welches er hier darstellt.
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Heute die letzte Vorstellung für diesen Sommer – das Feuerwerk kurz, aber dafür alles was noch da war. Ein Funkenspektakel das nicht länger als 5 Minuten dauern kann, denn es fräße sich sonst wie ein Bücherwurm durch alle Budgetpapiere. Unten im Bild noch das Bühnenbild als Größenvergleich.
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15. April 2010

Herman van Veen im Konzerthaus Wien, 14.04.2010

Category: Bühne – Holger Schirnhofer – 23:59

Breitenfurt, 15.04.2010
Er ist einer der wenigen in seinem Genre, fast unbeschreibbar. Herman van Veen stellte im Konzerthaus Wien sein aktuelles Programm „im Augenblick“ vor. Er verpackt seine tiefgründigen Nachrichten in charmant dezent verpackte Erzählungen und Witze, teils gesungen und auf verschiedenen Instrumenten interpretiert. Im aktuellen Programm „im Augenblick“ unterhält er mit seiner Alterung, Alterung im allgemeinen und den Tod sowie Religion, alt bekannte Klassiker gab es kaum. Obwohl er mehrfach betonte noch viele Jahre on Tour zu sein müsste man ihn weiter interpretieren. Ob er sich leise in den Ruhestand verabschiedet? Er wirkt für seine 65 Jahre aber überraschend locker und trainiert. Er turnt auf dem Klavier, mit Sesseln und übersäht die Bühne auf künstlerische Art und Weise mit Tischtennisbällen die fast das ganze Programm über auf der Bühne bleiben (Stolpergefahr). Beeindruckend wie er das Publikum fesselt und zudem außerordentlich bejubelt wurde. Als menschliches Komplettschauspiel und Multitalent unterhält er knapp drei Stunden und gab etliche Zugaben. Als halber Holländer fiel mir das große Interesse an Holländisch sprechenden Zuschauern auf. Bei den Zugaben unterbrach eine Dame die Stille vor dem Applaus mit dem Ruf „een liedje op nederlands yeah“. Er überlegte während er weitere Zugaben spielte und verabschiedete sich auf Holländisch, er erwähnte zuvor, für die nächsten 3-4 Jahre.
Die Dame antwortete wieder in einem stillen Moment mit „hartelijk bedankt hoor“, einige schlossen sich mit „WooHoo“ an und der fast nicht endend wollende Applaus mit standing-ovations begann.

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Details:
2 Geigen, 1 Gitarre, 1 Flügel Klavier, 1 Kontrabass, Trommeln und  Gesang/Duo/Trio
Begleitet wird er von:
Erik van der Wurff, Edith Leerkes, Jannemien Cnossen und Dorit Oitzinger, allesamt Multimusiker- und SängerInnen.

Herman van Veen beeindruckt als:
Tiefgründiger Komiker und Kritiker, Gesangs- und Stimmakrobat, Sprachtalent, Profimusiker (Geige, Trommeln, Klavier, Blasinstrumente und vieles mehr) Schauspieler und Tänzer.
Publikumsnähe ist ihm wichtig, er verabschiedet sich mit Zylinder und Stock, schüttelt Hände, klopft auf Schultern. Spricht mit dem Publikum.

In den über 45 Jahren seines Schaffens hat Herman van Veen bereits mehr als 140 Tonträger ((Langspielplatten, CDs und DVDs), über 60 Bücher und Drehbücher publiziert, außerdem ist er Mitglied vieler sozialer Organisationen die er zum Teil selbst gegründet hat. Die Theorie über ihn könnt ihr hier nachlesen, Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Herman_van_Veen

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5. März 2010

Stermann & Grissemann’s Humboldt Werbung

Category: Bühne – Holger Schirnhofer – 13:58

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23. Juni 2009

Hans Liberg – Kabarett mal anders

Category: Bühne – Holger Schirnhofer – 19:56

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23. Mai 2009

Kabarett „Wir müssen reden“ – Weinzettl / Rudle

Category: Bühne – Holger Schirnhofer – 23:59

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Weinzettl & Rudle ergötzen sich an männlichen Disharmonien und weiblichen Dissonanzen, an unerfüllbaren Sehnsüchten und mörderischen Glücksgefühlen und kommen dabei vom Hundertsten ins Tausendste. Mit anderen Worten: es geht um alles! Themenvielfalt könnte auch „Weinzettl&Rudle“ heisen. Ein schräg-lustiger Abend im Haginvelt, Hainfeld.

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